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Der Muttertag ist eine schöne Tradition… (BY)

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Familienministerin Schreyer: „Der Muttertag ist eine schöne Tradition, notwendig sind aber ganzjährig gute Rahmenbedingungen für Mütter und Väter.“

„Der Muttertag hat in vielen Familien einen festen Platz im Kalender – es wird gebastelt, gemeinsam gefeiert oder einfach nur „Danke“ gesagt. Diese Tradition aufrecht zu erhalten, ist schön. Damit Mütter ihren oft zahlreichen Aufgaben nachkommen können, sind aber ganzjährig gute Rahmenbedingungen notwendig. Dabei wollen wir ihnen nicht vorschreiben, wie sie Familie leben sollen, sondern ihnen die für sie richtigen Möglichkeiten eröffnen“, so Bayerns Familienministerin und Frauenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung Kerstin Schreyer.

Mütter haben oftmals mehrere Hüte auf: Sie kümmern sich noch immer überwiegend um die Kinder, den Haushalt, gehen zur Arbeit, pflegen ältere Angehörige, übernehmen ein Ehrenamt und vieles mehr. Nicht selten fühlen sie sich überfordert. Damit die Aufgabenverteilung besser und gerechter gelingt, ist es wichtig, traditionelle Rollenbilder aufzubrechen. So sind Kinder nicht allein im Verantwortungsbereich der Mütter zu sehen. Ebenso bedeutend ist es, den Vätern nicht die alleinige oder überwiegende Sorge für das Familieneinkommen zu überlassen. Damit das gelingt sind beispielsweise eine gute Kinderbetreuung und eine familienfreundliche Arbeitswelt notwendig.

„Familienfreundlichkeit bedeutet, Mütter in Teilzeit adäquat zu beschäftigen und ihnen auch die Möglichkeit zu geben, wieder in Vollzeit zu arbeiten. Familienfreundlichkeit bedeutet aber auch, Teilzeit bei Vätern zu akzeptieren! Auch Väter haben ein Recht auf Familie. Und Familienfreundlichkeit bedeutet, Führungspositionen in Teilzeit zu ermöglichen und sich von der herkömmlichen Präsenzkultur zu verabschieden. Damit dies noch besser gelingt, haben wir gemeinsam mit der bayerischen Wirtschaft den Familienpakt Bayern ins Leben gerufen“, erläutert die Ministerin und ergänzt: „Wir arbeiten daran, jede Familie maßgeschneidert zu unterstützen, ganz egal, für welches Lebensmodell sie sich entschieden hat.“