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Jäger und Angler drei Tage im Mittelpunkt

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Staatsminister Schmidt eröffnet Traditionsmesse in Leipzig.

Staatsminister Thomas Schmidt hat heute (4. Oktober 2019) in Leipzig die 29. Messe »Jagd und Angeln« eröffnet. Bis zum Sonntag präsentieren sich rund 300 Aussteller aus den Bereichen Jagd, Angeln, Land- und Forstwirtschaft, Naturschutz sowie Tourismus den etwa 30 000 erwarteten Besuchern. Neben der 2. Sächsischen Wildgrillmeisterschaft locken unter anderem Angelprofis mit interaktiven Ködervorführen am Aquatruck, die Sächsischen Holzrückemeisterschaften und Jagdhund-Vorführungen nicht nur Fachpublikum an.

»Die Messe ‚Jagd und Angeln‘ ist seit langem eine der erfolgreichsten Veranstaltungen ihrer Art in den neuen Bundesländern – nicht zuletzt wegen ihres vielfältigen und vor allem auch Familien ansprechenden Programms«, sagte Staatsminister Schmidt. Die Messe »Jagd und Angeln« ist ein wichtiger Branchentreffpunkt. Darüber hinaus bietet sie die Möglichkeit, mit einer breiten Öffentlichkeit zu den Aspekten der ländlichen Wirtschaft ins Gespräch zu kommen.

»Wir stellen fest, dass die Menschen in Stadt und Land sehr naturverbunden sind. Viele schätzen die Umwelt vor allem als Erholungs- und Freizeitraum«, sagte der Staatsminister. »Dass sie sich gleichzeitig in einem frei zugänglichen und sensiblen Wirtschaftsraum bewegen, in dem die Produkte erzeugt werden, die wir für unser tägliches Leben benötigen, wird dabei leider häufig übersehen.« Er rief daher die Waldbesitzer, Jäger und Angler dazu auf, die Besucher für das Schaffen im ländlichen Raum zu begeistern.

»Die Aufmerksamkeit dieser Messe haben sich die Jäger und Angler verdient. Die Freude am Jagen und Angeln geht einher mit der Übernahme von Verantwortung bei der Hege des Wildes und der wildlebenden Fische sowie ihrer Lebensräume. Damit leisten die vielen tausend Jäger und Angler bedeutende Beiträge zum Naturschutz, was leider oft verkannt wird«, sagte Staatsminister Schmidt. In diesem Jahr widmet sich der Staatsbetrieb Sachsenforst in Kooperation mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und der Stiftung Wald für Sachsen schwerpunktmäßig den aktuellen Schäden der Wälder. So gibt es unter anderem einen großen Schaukasten mit Modellfiguren und -landschaften zu den Themen Borkenkäfer und Klimastress. »Überall in Sachsen, Mitteldeutschland und darüber hinaus leiden die Wälder extrem unter den Folgen von Dürre, Stürmen und Schaderregern. Betroffen sind nahezu alle Baumarten«, sagte Staatsminister Schmidt. »Schon heute ist absehbar, dass Wiederaufforstungen in Größenordnungen erfolgen müssen. Hierfür sowie für die konsequente Fortsetzung des Waldumbaus müssen die Wildbestände auch in den kommenden Jahren so reguliert werden, dass sich stabile und zukunftsfähige Wälder verjüngen lassen.«